Tim Allhoff & Leonkoro Quartet


Biographie Tim Allhoff & Leonkoro Quartet


Tim Allhoff
ECHO-Preisträger Tim Allhoff zählt seit vielen Jahren zu einem der wichtigsten Pianisten der deutschen Szene. Das Magazin JAZZTHING betitelt ihn als »Piano Shooting Star der Republik«, die ZEIT spricht von »intelligenter Musik für die Massen«, die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG schreibt vom »Aufstieg in die Königsklasse der Solo-Pianisten.«

Allhoff kollaborierte in den vergangenen Jahren mit Größen wie Jeff Ballard, Fatma Said, dem Konzerthausorchester Berlin, Dieter Ilg, Nils Wülker, Tony Lakatos, Larry Grenadier, dem Filmorchester Babelsberg und vielen anderen zusammen und war auf diversen renommierten Bühnen und Festivals gern gesehener Gast (u.a. Elbjazz, Rheingau Musik Festival, Ingolstädter Jazztage, Schloss Elmau, Jazzfestival Burghausen, Philharmonie München)

Sein Trio mit Andreas Kurz am Bass and Schlagzeuger Bastian Jütte veröffentlichte seit 2010 fünf Alben, von denen zwei mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet wurden. Die Band ist außerdem Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreis. 2015 präsentierte Allhoff mit LOVEBOX SESSIONS sein erstes Album als Solo-Künstler.

Tim Allhoff wurde im Laufe seiner Karriere unter anderem mit dem ECHO Jazz, dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet und war 2019 für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert.

Neben seiner Arbeit als Jazz-Pianist ist er als Auftragskomponist und Arrangeur tätig und arbeitete für Besetzungen von Streichquartett bis Symphonieorchester, für Werbemusik und internationalen Kinoproduktionen.

2019 erschien mit LEPUS sein sechstes Album, auf dem er mit Gästen wie Lutz Häfner, Arne Jansen und Nils Wülker kollaborierte.

2020 unterzeichnete er beim Label Sony Classical, wo er sein Debut als Solo-Pianist SIXTEEN PIECES FOR PIANO veröffentlichte.

Leonkoro Quartet
Treffender als in der im Januar 2022 veröffentlichten Kritik in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, könnte das 2019 in Berlin gegründete Streichquartett kaum beschrieben werden.

Das Ensemble wird gerahmt von den Brüdern Jonathan und Lukas Schwarz an 1. Geige und am Cello, die Mittelstimmen bilden Amelie Wallner an der 2. Geige und Mayu Konoe an der Bratsche. Leonkoro, auf Esperanto: Löwenherz, spielt nicht zufällig auf Astrid Lindgrens Kinderbuch über zwei Brüder an, einem Buch das der schwerwiegenden Tatsache des Sterbens eine große und herzliche Portion Trost gegenüberstellt – einem Sinn, dem sich nicht an wenigen Stellen auch die Quartett-Musik widmet.

Im April 2022 wurde das Leonkoro Quartett mit dem 1. Preis der Wigmore Hall International String Quartet Competition und 9 Sonderpreisen gekrönt. Diese beinhalteten u.a. den Preis für die beste Interpretation eines Haydn Streichquartettes, den Preis für die beste Aufführung eines Werkes aus dem 19. Jahrhundert, den Britten Pears Young Artists Programme Prize, den Leeds International Concert Series Prize sowie den Preis der Esterházy Stiftung. Wenige Wochen vorher wurde das Ensemble bereits mit dem begehrten und hoch-dotierten Musikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung, der alle zwei Jahre an ein herausragendes Streichquartett verliehen wird, geehrt.

Bereits im Sommer 2021 legte das Leonkoro Quartett einen fulminanten Start auf der internationalen Bühne hin, als es als jüngste Formation beim renommierten internationalen Streichquartettwettbewerb Premio Paolo Borciani mit dem 2. Preis (bei Nichtvergabe des 1. Preises) und dem begehrten Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr erspielte sich das Ensemble den 1. Preis beim Kammermusikwettbewerb der Alice-Samter-Stiftung und wurde mit dem 2. Preis beim Wettbewerb Ton und Erklärung des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft ausgezeichnet.

Das Leonkoro Quartett wird intensiv von Mitgliedern des Artemis Quartett an der Universität der Künste Berlin gefördert. Weitere künstlerische Impulse erhalten die vier Musiker:innen von Alfred Brendel, Reinhard Göbel, Rainer Schmidt (Hagen Quartett), Oliver Wille (Kuss Quartett) und Luc-Marie Aguera (Quatuor Ysaÿe).

Neben einem Kammermusikstudium bei Heime Müller an der Musikhochschule Lübeck studiert das Quartett seit 2020 mit großzügiger Unterstützung der Santander Consumer Bank AG bei Günter Pichler (Primarius Alban Berg Quartett) am Kammermusikinstitut der Escuela Superior de Música Reina Sofía Madrid.

In der Saison 2021/2022 gastiert das Leonkoro Quartett unter anderem in der Laeiszhalle Hamburg, dem Konzerthaus Berlin, bei der Streichquartett Biennale der Philharmonie de Paris, dem Streichquartettfest in Heidelberg sowie beim Rheingau Musik Festival.

Das Leonkoro Quartett ist Pirastro-Artist und wird unterstützt vom PE-Förderverein.



© 2010-2022 HIGHRESAUDIO